Von der EU wurde jetzt ein nicht verbindlicher Leitfaden zur Anwendung der EU-Richtlinie 2003/10/EG „Lärm am Arbeitsplatz“ herausgegeben.Diese Richtlinie ist in Deutschland durch die Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung – LärmVibrationsArbSchV) umgesetzt.
Die Datei kann aus dem Internet in Deutsch und in vielen weiteren EU-Sprachen heruntergeladen werden:
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=148&langId=de&furtherPubs=yes
Achtung: Hier lautet der Expositionsgrenzwert 87 dB(A) wie in der EU-Richtlinie Lärm.
Ansonsten ist der Leitfaden ganz informativ und sehr umfangreich.
Oft kommt das unsanfte Erwachen zu spät: Die neu im Arbeitsbereich aufgestellte Maschine erzeugt mehr Lärm als erwartet und die Beschäftigten beklagen sich deswegen. Auch wenn das „Nachrüsten“ mit raumakustischen Maßnahmen sicherlich nur die zweitbeste Lösung ist, gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, was in solchen Fällen getan werden kann. Zudem haben solche Maßnahmen neben der Lärmminderung auch den Vorteil einer deutlich verbesserten Kommunikation.
Der Artikel „Geräuschangaben für Maschinen“, der HIER heruntergeladen werden kann, zeigt Wege auf und vermittelt ein Gefühl, was an Lärmreduzierung zu erwarten ist. Die darin enthaltenen Abbildungen können HIER als gesonderte Datei heruntergeladen werden.
In vielen Betrieben sind tabellenförmige Lärmkataster vorhanden. Die darin enthaltenen Informationen sind oft wenig anschaulich.
Die Präsentation „INFORMATIONEN ÜBER LÄRMBEREICHE“ zeigt anhand des Beispiels „Kunststoffbetrieb“, dass man Messwerte manuell oder mit einfachen Programmen (z. B. mit PowerPoint) als Lärmkarte darstellen kann.
Die abgebildete LÄRMAMPEL mit den Bereichen rot, gelb und grün kann dabei als Legende für Lärmkarten verwendet werden und verdeutlicht einleuchtend, wo Gehörschutzmittel zur Verfügung gestellt und getragen werden müssen.
Diese einfachen Lärmkarten mit der Lärmampel als Legende können als ein anschauliches Unterweisungshilfsmittel genutzt werden.
Weiterhin wird in der Präsentation die deutliche Zunahme der Gefährdung bei Schallpegeln über 85 dB(A) plakativ veranschaulicht.
Die Präsentation eignet sich daher allgemein gut für Schulungszwecke zum Thema „Lärm“.
Rechnergestützte „Lärmkarten“ mit einer farbigen Darstellung der Schalldruckpegelverteilung ermöglichen anschauliche Prognosen über die örtliche Verteilung des Lärms in Arbeitsbereichen. Sie sind auch dazu geeignet, die Wirksamkeit von durchgeführten Lärmminderungs
Informationen zu Lärmminderungsmaßnahmen in einer Fertigungshalle mit den dazu gehörenden Lärmkarten enthält der Fachartikel „Lärmprognose in Fertigungshallen“, der HIER heruntergeladen werden kann. Die darin enthaltene Abbildung ist als separate Datei HIER erhältlich.
Auch an älteren Maschinen können sich Investitionen zur Minderung des Lärms lohnen. Dabei kann man häufig auf ein bewährtes Paket von Lärmminderungsmaßnahmen zurückgreifen, die sich oft universell – also unabhängig von der Art der Maschine – einsetzen bzw. kombinieren lassen.
Welche Maßnahmen erfolgreich an einer Kautschukmühle durchgeführt wurden, um die Schallintensität um 90 % zu reduzieren, kann HIER nachgelesen werden.







